LinkedIn Learning lohnt es sich? Meine Erfahrungen
LinkedIn kennst du als das Netzwerk, in dem Menschen ihre Beförderung feiern. Dass dahinter eine der größten Kursbibliotheken der Welt steckt, wissen deutlich weniger Leute. Ich nutze LinkedIn Learning seit Jahren und habe mir die Plattform im August 2026 noch einmal komplett vorgenommen. Hier steht, was das Abo kostet, was der neue KI-Coach taugt und für wen sich das Ganze lohnt.

Inhaltsverzeichnis:
Was ist LinkedIn Learning?
LinkedIn ist nicht nur ein soziales Netzwerk rund um Karriere und Beruf. Hinter dem Profil steckt eine Videoplattform mit einer ziemlich beeindruckenden Bibliothek. Die harten Zahlen nennt LinkedIn selbst auf der deutschen Startseite.
- Kursbibliothek26.200 Kurse, dazu über 1.300 fertige Lernpfade für einzelne Berufsbilder
- Dozentinnen und DozentenMehr als 3.900 Fachleute aus der Praxis, keine anonymen Hobby-Uploads
- SprachenKursvideos produziert LinkedIn in 13 Sprachen, Deutsch gehört dazu. Maschinell übersetzte Untertitel gibt es in 46 Sprachen
- PreisAb 14,99 € im Monat, aber nur im Jahresabo und nur als Teil von LinkedIn Premium
Wie es dazu kam
LinkedIn Learning ist aus zwei alten Bekannten entstanden: „video2brain“ und „Lynda“. Lynda.com kaufte video2brain im Jahr 2013. LinkedIn übernahm Lynda.com dann 2015. Seit Dezember 2016 gehört LinkedIn selbst zu Microsoft. Die Kurse beider Marken stecken heute in LinkedIn Learning, als eigene Plattformen gibt es sie nicht mehr.
Keine Zeit oder Lust zu lesen? Schau dir die 6-minütige Video-Zusammenfassung an:
Was kostet LinkedIn Learning?
Kostenlos ist die Sache leider nicht. Früher konntest du ein reines Learning-Abo buchen, ohne den ganzen Premium-Kram. Das geht nicht mehr. LinkedIn schreibt inzwischen ausdrücklich, dass es weder einzelne Kurse zum Kauf noch eine separate Learning-Mitgliedschaft gibt. Der Zugang läuft also nur über ein Premium-Abo.
| Tarif | Monatsabo | Jahresabo | Wofür der Tarif gedacht ist |
|---|---|---|---|
| Premium CareerFür die meistenDer günstigste Weg zur kompletten Kursbibliothek | 29,98 €pro Monat | 179,88 €im Jahr, also 14,99 € pro Monat50 % günstiger | Voller Zugriff auf die Kurse, dazu KI-Coaching, InMails und Bewerbungs-Insights |
| Premium BusinessFür Selbstständige und alle, die aktiv Kontakte suchen | 52,49 €pro Monat | 407,88 €im Jahr, also 33,99 € pro Monat35 % günstiger | Dieselben Kurse, dazu mehr Einblicke in Unternehmen und unbegrenzte Suche |
| Premium All-in-OneDer neue Rundum-Tarif, meiner Meinung nach nur für Vielnutzer | 66,99 €pro Monat | 683,88 €im Jahr, also 56,99 € pro Monat15 % günstiger | 30 InMails, Boost-Guthaben, Premium-Dashboard. Die Kurse sind laut Hilfeartikel enthalten, die Produktseite erwähnt sie allerdings nicht |
Listenpreise von premium.linkedin.com, geprüft am 30.08.2026. LinkedIn schreibt dazu selbst, die Beträge seien Schätzungen und könnten Mehrwertsteuer und Aktionsrabatte ausklammern. Was du am Ende zahlst, siehst du erst im Bestellprozess.
Ehrlich gesagt finde ich die Preisgestaltung unangenehm undurchsichtig. Die Zahlen stehen zwar auf der Website, aber eben nur als Schätzung. Mein Tipp: Rechne mit dem Jahresabo. Bei Premium Career halbiert das den Monatspreis, und mehr als die Kurse brauchen die meisten ohnehin nicht.
Laut Hilfeartikel steckt LinkedIn Learning auch in Sales Navigator Core. Für einen reinen Lernzugang ist das der teuerste Umweg, den ich mir vorstellen kann.
Gratismonat, Rückerstattung und Kündigung
Premium kannst du in der Regel einen Monat kostenlos testen. LinkedIn schränkt das an drei Stellen ein, und zwar deutlicher, als viele erwarten. Nicht alle Mitglieder sind für die Testphase berechtigt. Die Länge kann je nach Region und Aktion abweichen. Eine gültige Kreditkarte brauchst du trotzdem. Wer eine Testphase kündigt, ist mindestens zwölf Monate lang für keine weitere berechtigt.
Zahlst du schon, gilt eine 7-tägige Rückerstattungsfrist ab Rechnungsstellung. Der Haken steht im Kleingedruckten: nur, solange du die Premium-Funktionen noch nicht genutzt hast. Für Menschen in der EU nennt LinkedIn zusätzlich ein 14-tägiges Widerrufsrecht ab Beginn der Mitgliedschaft. Startest du mit dem Gratismonat, läuft diese Frist schon ab dem ersten Testtag.
Kündigst du selbst, läuft ein bezahltes Abo bis zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums weiter. Eine Testphase endet dagegen sofort, samt sofortigem Verlust der Kurse. Kündige also mindestens einen Tag vor der nächsten Abrechnung, sonst zahlst du eine Runde mehr.
Welche Zahlungsmethoden gibt es?
Du kannst per Kredit- oder Debitkarte zahlen (Visa, Mastercard, American Express, Discover). PayPal geht ebenfalls, allerdings nur am Desktop. Apple Pay und Google Pay akzeptiert LinkedIn auch. Die SEPA-Lastschrift steht ausdrücklich für Premium Career und Premium Business zur Verfügung, also für genau die Tarife mit den Kursen.
Die in Deutschland beliebte Option „Sofort“ ist laut LinkedIn nicht für Learning-Mitgliedschaften nutzbar. Praktisch stört das kaum, weil es diese separate Mitgliedschaft für Privatleute sowieso nicht mehr gibt.
Gibt es LinkedIn Learning kostenlos über die Stadtbibliothek?
Ja, und das ist der beste Tipp in diesem ganzen Artikel. Viele deutsche Büchereien haben LinkedIn Learning lizenziert und geben den Zugang kostenlos weiter. Die Leipziger Städtischen Bibliotheken machen das, die Stadtbibliothek Aalen ebenfalls. Du brauchst nur einen gültigen Bibliotheksausweis.
Der Weg führt über das Online-Angebot deiner Bibliothek, die dich dann zu LinkedIn Learning weiterleitet. Die Bibliotheksversion ist etwas kleiner als das volle Abo. Leipzig nennt über 16.000 Videokurse in sieben Sprachen, davon mehr als 2.600 auf Deutsch. Ein LinkedIn-Konto brauchst du für die App trotzdem.
Bevor du 179,88 € im Jahr überweist, schau also kurz auf die Website deiner Stadtbibliothek. Ein Ausweis kostet dort meist unter 20 € im Jahr.
Neu: KI-Coach und Rollenspiele
Das ist die größte Änderung seit Jahren. Ehrlich gesagt der Grund, warum ich mir die Plattform noch einmal komplett angesehen habe. LinkedIn hat zwei KI-Funktionen eingebaut, und eine davon hat mich wirklich überrascht.
Der KI-Coach: ein Chatbot mit Zugriff auf alle Kurse

Der KI-Coach sitzt mitten in der Lernplattform. Du erreichst ihn über „AI Coaching“ in der linken Navigation, über die Suche oder direkt aus einem laufenden Kurs. In der App gibt es ihn auch.
Du stellst eine Frage, etwa wie du bessere Meetings leitest. Der Coach fragt erst einmal zurück, um dein Problem einzugrenzen. Danach kommt ein konkreter Rat mit Beispiel, darunter passende Kurse aus der Bibliothek. Technisch steckt der Azure-OpenAI-Dienst von Microsoft dahinter.
Dabei kennt er deinen Job und dein Unternehmen aus deinem LinkedIn-Profil. Dazu dein Karriereziel und deine bisherige Lernhistorie. Zwei Leute mit derselben Frage bekommen deshalb unterschiedliche Antworten.
Einen Haken gibt es allerdings. Der Coach spricht sieben Sprachen, Deutsch ist dabei. Die richtig guten Antworten bekommst du trotzdem nur auf Englisch. Nur dort fasst er die Kurstranskripte zusammen und gibt echte Handlungsempfehlungen. Und selbst das nur bei Themen rund um Führung, Karriere und persönliche Entwicklung. Auf Deutsch bleibt es meist bei Empfehlungen mit kurzer Beschreibung.
Mein Tipp: Stell die Inhaltssprache auf Englisch, wenn du echte Beratung willst. Ein Gedächtnis hat der Coach übrigens nicht. Lädst du die Seite neu, fängt er bei null an.
Rollenspiele: schwierige Gespräche mit einer KI üben
Das Rollenspiel finde ich noch spannender. Du übst ein unangenehmes Gespräch, per Sprache oder per Text. Die KI spielt dein Gegenüber.
Du wählst ein Szenario, etwa ein Feedbackgespräch mit einer schwächelnden Mitarbeiterin oder die Beurteilung einer Top-Kraft. Auf der Setup-Seite stehen Ziel und Rollenverteilung. Jetzt kommt der beste Teil: Du stellst die Persönlichkeit deines Gegenübers ein. Defensiv, umgänglich, betont professionell, ganz wie du magst.
Dann klickst du auf „Speak“ und redest einfach los. Das System merkt selbst, wann du fertig bist. Die KI antwortet mit Stimme, das Transkript läuft darunter mit. Wer nicht sprechen will oder kann, tippt stattdessen.
Am Ende bekommst du eine Auswertung. Bewertet werden die Klarheit deiner Kommunikation, deine Empathie und ob du dein Gesprächsziel erreicht hast. Dazu gibt es Formulierungsvorschläge für den nächsten Anlauf und passende Kurse. Laut LinkedIn modelliert die KI auch sperriges Verhalten, etwa wenn dein Gegenüber die Schuld von sich weist.
Drei Einschränkungen solltest du kennen. Ergebnisse werden nicht gespeichert, du musst dein Feedback selbst herauskopieren. Mehr als 20 Sitzungen pro Tag sind nicht drin. Und in der Handy-App läuft das Rollenspiel gar nicht, nur am Desktop und im mobilen Browser.
Deutsch ist neben Englisch, Französisch, Japanisch und Spanisch dabei. In diesen vier Sprachen gibt es zusammen über 80 fertige Szenarien. Wichtig: Sprachbibliothek und gesprochene Sprache müssen zusammenpassen. Sonst wird das Transkript fehlerhaft und die Bewertung damit wertlos.
Zum Datenschutz sagt LinkedIn, dass dein Audio nicht gespeichert wird. Es entsteht nur ein Transkript daraus. Textgespräche bleiben ein Jahr lang gespeichert.
Was sich sonst getan hat
Die Suche versteht inzwischen Absichten statt reiner Stichwörter. Ab drei Suchbegriffen schaltet sie automatisch um. Maschinell übersetzte Untertitel gibt es jetzt in 46 Sprachen. Bei der KI-Synchronisation sind Italienisch und Polnisch dazugekommen. Seit Juni 2026 lässt sich die Kursbibliothek in den Learning Agent von Microsoft 365 Copilot einbinden.
Die App: Kurse offline und als Podcast

Herunterladen kannst du Kurse nur über die App für Handy und Tablet. Am Desktop geht das laut LinkedIn weiterhin nicht. Der App-Login gilt 30 Tage. Danach musst du dich neu anmelden, sonst kommst du an deine heruntergeladenen Videos nicht mehr heran.
Es gibt weiterhin eine eigenständige LinkedIn-Learning-App neben der großen LinkedIn-App. Die Nutzerinnen und Nutzer sind mit ihr deutlich zufriedener als ich.
Ich finde die App nämlich ziemlich schlicht, und die Bedienung geht manchmal umständlich von der Hand. Die Apps von Udemy und Skillshare gefallen mir besser.
Richtig gut finde ich dagegen den Audiomodus. Damit hörst du einen Kurs wie einen Podcast, ganz ohne Video. Auf dem Weg zur Arbeit ist das großartig. Die Funktion steckt allerdings nur in der App, im Browser suchst du sie vergeblich.

Was Nutzer in App Store und Play Store sagen
Meine Meinung ist nur eine von vielen. Deshalb habe ich nachgesehen, wie die LinkedIn-Learning-App in beiden Stores abschneidet.
Bewertungen aus dem deutschen App Store und dem deutschen Google Play Store, abgerufen am 31.08.2026.
LinkedIn Learning ist die einzige Plattform hier, bei der Google Play besser abschneidet als der App Store. Beide Werte liegen hoch, und die Android-Note stützt sich auf fast 200.000 Stimmen. Meine Kritik an der schlichten Bedienung teilen die Nutzer offenbar nicht.
Wie gut sind die Kurse auf Deutsch?

Das Angebot teilt sich in drei große Bereiche: Business, Technik und Kreativität. Darunter hängen unzählige Unterkategorien. Wer ein konkretes Thema sucht, tippt es besser gleich in die Suche.
Deutsch ist eine der 13 Sprachen, in denen LinkedIn seine Kursvideos produziert. Eine offizielle Zahl für das deutschsprachige Angebot nennt LinkedIn nicht, weder auf der Website noch in der Hilfe. Ich habe lange danach gesucht. Kursierende Zahlen stammen fast alle voneinander ab, meine frühere Angabe von 2.500 Kursen eingeschlossen. Deshalb steht sie hier nicht mehr.
Wichtig zu wissen: Die Kursbibliothek unterscheidet sich je nach eingestellter Inhaltssprache. LinkedIn sagt selbst, dass nicht alle Kurse in allen Sprachen verfügbar sind. Auf Englisch findest du also anderes als auf Deutsch. Dass es dort pauschal mehr gibt, behauptet LinkedIn allerdings nirgends.
Die Kurse werden von professionellen Dozentinnen und Dozenten produziert, dazu von Unternehmern und Professorinnen. Das merkst du an der Qualität. Bei einem offenen Marktplatz wie Udemy ist die Spannweite deutlich größer.
Meine Erfahrungen nach mehreren Jahren
Was mir gefällt
Fast jedes Thema, das im Berufsalltag wirklich vorkommt, ist abgedeckt. Von agilem Projektmanagement über Python bis Zeitmanagement finde ich immer etwas.
Besonders stark ist die Verzahnung mit dem Netzwerk. Du siehst direkt das LinkedIn-Profil der Dozentin und kannst einschätzen, ob sie ihr Fach wirklich beherrscht. Das kann sonst keine Plattform.
Die Kurse sind sauber produziert. Ton, Bild und Struktur stimmen, weil professionelle Dozenten dahinterstehen und nicht der Zufall eines offenen Marktplatzes.
Was mich stört
Viele Kurse bleiben an der Oberfläche. Für Einsteiger ist das genau richtig, wer schon etwas kann, langweilt sich schnell.
Der Katalog ist nicht durchgehend aktuell. Zwischen den Vorschlägen tauchen Kurse von 2010 auf. Schau also immer auf das Veröffentlichungsdatum, bevor du zwei Stunden investierst.
Und die Kopplung an Premium nervt. Ich zahle für Funktionen mit, die ich nie anfasse, nur um an die Kurse zu kommen.
Welche Zertifikate gibt es bei LinkedIn Learning?
Hast du einen Kurs abgeschlossen, kannst du ihn zu deinem Profil hinzufügen. Kollegen und Personaler sehen die Kenntnisse dann direkt. Ich finde das nützlich, würde es aber mit Bedacht einsetzen. Verlinke nur Kurse, die du wirklich verstanden hast.

Im Profil landet das Zertifikat unter „Bescheinigungen und Zertifikate“. Soll es stärker auffallen, lädst du es herunter und zeigst es unter „Im Fokus“ an. So sieht das dann aus:

Sind die Zertifikate etwas wert?
Ein Abschlusszertifikat von LinkedIn Learning ersetzt keinen Studienabschluss und keine offizielle Prüfung. So pauschal, wie ich das früher geschrieben habe, stimmt es aber nicht mehr.
LinkedIn ist inzwischen offizieller NASBA-Sponsor und vergibt CPE-Punkte für Fortbildungsnachweise. Bei CompTIA ist LinkedIn autorisierter Partner, die Kurse zählen für CEUs bei A+, Network+ und Cloud+. Für ISC2-zertifizierte Fachleute in der IT-Sicherheit gibt es seit diesem Jahr über 189 anrechenbare Kurse. Einen Haken hat auch das: LinkedIn meldet die Punkte nicht selbst, du reichst sie eigenständig ein.
Daneben gibt es die Professional Certificates, die LinkedIn zusammen mit Partnern anbietet. Du durchläufst einen Lernpfad und legst am Ende eine Prüfung auf der Plattform ab. Das Ergebnis wandert danach in dein Profil. Aus einer Handvoll Partner sind mittlerweile rund 55 geworden, darunter Microsoft, Adobe, GitHub, Oracle, Google Cloud, ServiceNow und JetBrains. Im Abo sind diese Zertifikate ohne Aufpreis enthalten.
Für externe Prüfungen hält LinkedIn über 2.000 Vorbereitungskurse bereit, passend zu mehr als 120 Qualifikationen. Die Prüfung selbst legst du weiterhin beim jeweiligen Anbieter ab.
LinkedIn Learning Login und Anmeldung
Die Anmeldung ist etwas umständlich. Ohne LinkedIn-Konto kommst du nicht an die Kurse. Ein Konto anzulegen ist kostenlos, die Kurse aber nicht. Premium musst du separat dazubuchen.
Wie komme ich von meinem Profil zu den Kursen?
Der Weg hat sich geändert, das alte Learning-Symbol gibt es so nicht mehr:
- Bei LinkedIn anmelden.
- Oben rechts auf den App-Launcher klicken, also die neun Punkte im Quadrat. Bei Firmenzugängen heißt der Punkt Apps.
- Im Menü Learning auswählen.
In manchen Ansichten steht „Learning“ auch direkt oben rechts auf der Startseite, gleich neben „Apps“.
Sprache umstellen
Die Sprache der öffentlichen Learning-Website änderst du unten im Fußbereich, nicht mehr oben rechts. Bist du eingeloggt, stellst du die Inhaltssprache über den Sprach-Button auf der Suchergebnisseite um. In der App findest du das unter „Meine Kurse“ und dann in den Einstellungen.
Achtung: Das ändert nur die Kursbibliothek, nicht die Oberflächensprache. Und es lohnt sich wirklich. Auf Englisch findest du Kurse, die es auf Deutsch nicht gibt.
Wie kündige ich?
Am Desktop klickst du oben rechts auf dein Profilbild, dann auf Premium-Funktionen und weiter zu Mitgliedschaft verwalten. Links in der Seitenleiste findest du Käufe. Dort wählst du dein Abo aus und bestätigst die Kündigung.
Ein Sonderfall, der viele überrascht: Hast du über den Google Play Store gebucht, läuft die Kündigung auch dort. Bei einem Kauf über iOS musst du in die Desktop-Version wechseln.
Fazit: lohnt sich LinkedIn Learning?
LinkedIn Learning Review:
Zusammenfassung:
Die Bibliothek ist riesig und die Kurse sind sauber produziert. Viele bleiben mir aber zu sehr an der Oberfläche, und zwischen den Vorschlägen liegen echte Ladenhüter. Stark finde ich die Verzahnung mit dem Netzwerk und die neuen KI-Funktionen, vor allem die Rollenspiele. Teuer wird es trotzdem, weil du das ganze Premium-Paket mitkaufen musst. Für regelmäßige Lerner lohnt sich das, für Gelegenheitsnutzer selten. Schau vorher unbedingt bei deiner Stadtbibliothek nach.
- Kurse und Themenvielfalt:
- Kurssprachen:
- Qualität der Inhalte:
- Preis/Leistung
Insgesamt
Das spricht dafür
- Professionelle Dozentinnen und Dozenten
- Alle Kurse sind im Premium-Abo enthalten
- KI-Coach und Rollenspiele ohne Aufpreis
- Über viele Stadtbibliotheken kostenlos
Das spricht dagegen
- Nur im Premium-Abo, kein Einzelkauf
- Teilweise veraltete Kurse
- Die besten KI-Antworten nur auf Englisch
*Bewertung basiert auf meiner eigenen Meinung. Ausgenommen ist das Feld „Benutzerbewertungen“, in welchem du die Plattform bewerten kannst.
Viele langjährige LinkedIn-Nutzer wissen bis heute nichts von der Lernfunktion ihres Netzwerks. Dabei lohnt sich ein Blick definitiv. Meine ehrliche Empfehlung: Nimm den Gratismonat, arbeite eine Woche lang wirklich damit und entscheide dann. Und prüfe vorher, ob deine Stadtbibliothek dir den Zugang schenkt.
Du suchst eine Alternative zu LinkedIn Learning?
- Coursera bietet Online-Kurse von bekannten Universitäten und Unternehmen an.
- Kennst du die App Blinkist schon?
- Die Zeit Akademie bietet Kurse mit renommierten Dozenten.
- Hier werden die Top 10 E-Learning-Plattformen verglichen.
- Domestika bietet kreative Kurse ohne ein zwingendes Abo an.
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Beitrag geschrieben von Tim Geier - über den Autor.LinkedIn Learning Erfahrungen & Bewertungen
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Ich habe mit LinkedIn Learning sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Ich war jahrelang Benutzer der Vorgängerplattform video2brain und wollte dann auf LinkedIn Learning wechseln. Leider ist mir dies bisher nicht gelungen, weil immer neue technische Hürden aufgebaut wurden. Das fing mit der recht aufwendigen Anmeldung bei LinkedIn selbst an, doch nachdem dies geschafft war, kam die Anmeldung noch immer nicht zu Stande, weil die verwendeten Zahlsysteme nicht funktionierten. Leider ist die Auswahl auch sehr begrent, so gibt es beispielsweise keine Möglichkeit einer Überweisung und auch mit paypal funktioniert die Zahlung nicht, wie auf anderen Webseiten, sondern es sind spezielle Sicherheitsschranken vorhanden, die man als normaler Internetuser nicht ohne weiteres verwenden kann. Eigentlich Schade, dass ich dieses Portal nicht nutzen kann. Der Support bei LinkedIn Learning funktioniert im Übrigen leider auch nicht.
Hallo Robert,
danke für dein Kommentar. Es stimmt tatsächlich, dass die Anmeldung zu LinkedIn Learning umständlich ist, wenn man noch kein LinkedIn Account hat. Das mit den Zahlsystemen stimmt meines Wissens nicht ganz, die Mitgliedschaft kann per Paypal, Klarna oder Kredit oder Debitkarte bezahlt werden. Ich füge noch einen Screenshot in den Artikel ein. Du kannst viele LinkedIn Learning Kurse auch einzeln kaufen benötigst dafür aber auch wieder ein LinkedIn Konto. Eine andere Möglichkeit an Online-Kurse zu kommen sind andere Anbieter, hast du schon Erfahrungen mit Udemy oder der Zeit Akademie gemacht ? Den Support habe ich tatsächlich noch nie gebraucht, kann dazu also auch nichts sagen.
Schönes Wochenende
Tim
Es ist nicht nur so, daß man sich zu einem LinkedIN account anmelden muß, was schon an sich eine erhebliche Hürde darstellt, sondern daß man künftig garantiert mit unerwünschter Werbung zugeschüttet wird. Und sei es "nur" Eigenwerbung.
"Ich bin mit meinem Job zufrieden und will wirklich keinen neuen. Ehrlich!" anzukreuzen nützt nichts.
Ich habe es in den zwei Jahren nicht geschafft, LinkedIN komplett "still"zulegen. Dauernd bekomme ich unwichtige Infos von "Business Leaders" - würg- die mich aber auch so garnicht interessieren.
Die einzige Methode für Ruhe im Schiff zu sorgen ist: email-adresse trennen.
Auch ich kam von Video2brain mit seinen super Kursen in deutscher Sprache. Die hat Microsoft mit Geld niedergedengelt, aber keinen adäquaten Ersatz gestellt. Super App hatten die...
Ach ja, ... das hervorragende Lynda.com (nur Englisch) gab es ja auch einmal und es wurde ebenfalls von MS fast rückstandslos in LinkedIN assimiliert.